Der Name Doberan, ursprünglich Dobran, leitet sich wahrscheinlich von einem polabischen Personennamen Dobran mit der Bedeutung „gut“ (dobry) ab. Bis 1921 waren unterschiedliche Schreibweisen des Namens wie Dobĕran oder Dobberan gebräuchlich.

Der mecklenburgische Herzog Friedrich Franz I. (1725 – 1788) lebte vor, wie man es sich gut gehen lassen kann. Bad Doberan wurde zum Erholungs- und Vergnügungsort der herzoglichen Familie, des mecklenburgischen Adels und später auch des wohlhabenden Bürgertums. (Quelle: Wikipedia)

Wenige Kilometer davon entfernt, erstreckt sich dem Gast eine atemberaubende Jever-Landschaft soweit das Auge reicht, Strandkörbchenchoreographie inklusive!
In diesen modernen Zeiten hat Doberan den Charme ausländischer alten Zeiten aber auch eine Bodenständigkeit, die viele Gäste zu schätzen wissen, behalten. Chickeria ist auf Sylt. Hier zählt Bodenständigkeit, Lust aufs MEER, sichere Wanderwege, wunderschöne Wälder, exzellente Luftqualität. In dem Kurhaus Doberan, mitten im Ort und nah an der Hauptstelle der Molli Bahn, glänzt ein Hotel der spannende Merkmale in seinem Portfolio vereint: Das Kurhaus Hotel.

Im 21. Jahrhundert glänzt das Kurhaus mit dem geschichtsträchtigen Erbe, Es hat sich, nach mehreren Wechseln in der Führungsebene, neu erfunden und ist, wie ich mich im vergangen Juli vor Ort überzeugen konnte, auf dem richtigen Weg.

Vor kurzem wurden die meisten Zimmer renoviert und die Anlage damit aufgewertet. Die Architektin Wencke Burzlaff hat bei der Renovierung der Zimmer eine herausragende Kombination zwischen Eleganz und Komfort auf höchster Ebene gefunden, ohne das Bodenständige zu verschleiern. Schließlich, und dies auch als Strategie für einen längerfristigen Bestand, möchte die Hotelleitung bodenständig bleiben und dazu den Bad Doberanern, die keine Hotelgäste sind, ein Menü zum Mittagessen anbieten und natürlich die Möglichkeit, in so schöner Kulisse, alle Anlässe zu feiern. Dazu später mehr in dem Text.
Visitenkarte & Botschafterin
Marion Utes ist seit einigen Jahren Managerin im Kurhaus und somit für den Service, die Vielfalt am Frühstücksbüffet und gut geschultes Personal verantwortlich. Inberlin hatte die Möglichkeit exklusiv mit der Direktorin zu sprechen.
Was ist die Hauptsäule, die dieses Haus auszeichnet?
Es war das Logierhaus von Friedrich-Franz Herzog von Mecklenburg. Er lud seine Gäste hier ein und fuhr mit ihnen nach Heiligendamm (das erste Seebad Deutschlands, der Blog hatte berichtet) zum Baden.
Wie schafft die beindruckende Geschichte, im 21. Jahrhundert den Zugang zur Modernität zu finden?
Das ist schwer, aber wir halten den Charme; ein bisschen alt, ein bisschen modern.

Welche Gäste kommen hierher? Sind es Stammgäste, sind es Leute, die Euch kennenlernen wollen?
Die, die uns kennen, kommen immer gerne wieder. Wir haben uns zum Positiven entwickelt; ob beim Umbau ist oder beim Personal. (…) Wenn man uns erstmal entdeckt hat, sagen viele „Wir kommen gerne wieder und dann etwas länger!“(..) Wir sind 6 km vom Strand entfernt, die Radwege sind gut ausgebaut. Es ist schön im Frühjahr, im Herbst und im Winter.
Was hat der letzte Umbau an Aufwertung der Anlage bewirkt?
Es war einfach so, dass vieles in die Jahre gekommen war und das Moderne musste her, was den Gast anspricht. Die Doberaner, die das Haus von früher kennen, kommen hier rein und sagen „Boah, ist DAS schön geworden!“
Die Terrasse ist neu bei dem Umbau dazu gekommen, oder?
Der Wintergarten, den gab es früher schon, das freut uns, dass der jetzt wieder in Betrieb genommen wurde. (…) Wir haben hinten unsere Frühstücksterrasse dazu, aber die kann man auch nachmittags und abends nutzen.
Sie hatten im Vorgespräch erwähnt, dass die Personalsituation sich entwickelt hat. Wie müssen wir uns die positive Entwicklung auf der Personalebene vorstellen?
Entscheidend ist die Freundlichkeit des Personals, die haben Freude bei der Arbeit. So soll es natürlich sein!
Die Hotelbranche insgesamt hat viele Probleme Personal zu finden. Ist es bei Euch auch so?
Die Leute wollen von 08 bis 16 Uhr arbeiten, das Geld muss stimmen. Sie wollen aber Wochenende, Feierabend.(…) wer Familie hat, ist schwer zu koordinieren. (…) Wir greifen auch auf ausländische Mitarbeiter zurück.
Das Kurhaus hat einen Ruf, der weit über den Ort Bad Doberan hinausgeht. Wie schafft Ihr es, die ortsansässigen Doberaner mit einzubeziehen?
Es läuft wenig mit Übernachtung, aber die haben die Möglichkeit ihre Verwandtschaft unterzubringen oder buchen Feierlichkeiten.
Wobei punktet die Küche?
Das schmackhafte Essen, das Aussehen. Wir haben gutbürgerliche Küche, die hier gegessen wird.
Welche konkreten Mahlzeiten können der ortsansässige Bad Doberaner hier nehmen?
Frühstück von 07:30 bis 11 Uhr und warme Küche von 12 bis 21 Uhr.
Gerade Berliner, die es gewohnt sind, in der Servicewüste zu leben, werden große Augen machen bei der Gastfreundschaft im Kurhaus und wer öfter kommt, wird merken, dass das Personal sich sogar die Vorlieben beim Frühstück merkt, wie zum Beispiel, immer ein Glas voller Eiswürfel oder Rührei besonders trocken und dem Gast immer mit einem Lächeln begegnet. Der Tagesbeginn im Kurhaus ist immer ein Highlight. Nach einem langen Tag mit Radtouren, Baden und Waldspaziergängen, kann der Gast den Komfort in vollen Zügen genießen und am nächsten Tag voller Elan wieder auf Entdeckungstour in einer der schönsten Urlaubsgegenden Deutschlands gehen.
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