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MaerzMusik 2011 – das etwas andere audiovisuelle Festival

Das Festival MaerzMusik 2011 – ist ein sogenanntes Festival für aktuelle Musik mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Hören und Sehen“ findet vom 18 bis 27.03.2011 in verschiendenen Berliner Lokalitäten statt. Laut eigener Aussage präsentiert das Festival exemplarische und mutige Projekte aus jüngster Zeit – mit neuer Musik zu alten Filmen, musikalischer Videokunst und experimentellen Performance Installationen. Eröffnet wird das Festival im MOSKAU mit der Aufführung „Chroma XV“ von Rebecca Saunders. Dazu geben verschiedene Instrumentalgruppen und diverse Musikwiedergabegerätschaften in den Räumlichkeiten des MOSKAU-Etablissement die Klangwelt der Künstlerin wieder. Relevant dabei sollen auch die Beziehungen innerhalb  und außerhalb des jeweiligen Raumes sein.

Michael Vorfeld Glühlampenmusik © Berliner Festspiele
Michael Vorfeld Glühlampenmusik © Berliner Festspiele

Am gleichen Tage und in der gleichen Lokalität, im Nightclub-Bereich läuft am späten Abend, etwas exotisches, eine sogenannte Glühlampenmusik (Light Bulb Music) vom Berliner Musiker/Künstler Michael Vorfeld. Dazu werden verschiedene Leuchtmittel und elektrische Schaltelemente verwendet. Das ganze mündet dann in eine audiovisuelle Performance, klingt erstmal interessant! Zurück zu einem Schwerpunkt, die Musikuntermalung von alten Filmen, mit dabei sind der „Metropolis„-Klassiker oder der japanische Stummfilm von 1933 „Taki no shirato“ sowie zwei weitere Filme. Ein anderer Schwerpunkt sind die Konzerte und die intermedialen Musikperformances. Zum Beispiel performt das Stuttgarter „ensembles ascolta“ Werke der Irin Jennifer Walshe, der Spanierin Elena Mendoza und der Taiwanesin Pei-Yu Shi. Eine andere Aktion ist die Vorstellung „Licht – Zeiten“ mit den Künstlern Michael Wertmüller, ein radikaler und vielfältiger Vertreter der akt. Musik und dem Künstler Lillevan, ein Experte im Bereich Animationen und Mediendarstellung. Mit dabei ist Steamboat Schwitzerland und courage, ein Dresdner Ensemble.

ROAD WORKS mit Christoph Galio, Beat Streuli
ROAD WORKS mit Christoph Galio, Beat Streuli. Bild © Beat Streuli

Zusätzlich gibt es Künstlergespräche z.B. im Dussmann und Filmvorführungen im Babylon oder sogar eine audiovisuelle Aufführung mit dem Namen ROAD WORKS im Club Berghain. Tickets gibt es jeweils für jede einzelne Veranstaltung im Vorverkauf oder vor Ort und das geht bei 6,50 Euro los u.a. für Vorstellungen im Babylon bis zum 35 Euro-Ticket für die Veranstaltung „La Cucina Futurista“ im Radialsystem V. Viel Spaß

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Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der spannendsten Metropole Deutschlands.

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