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Campingfieber mitten in Berlin – Großstadtcampen wird modern

Im fahrbaren Untersatz fernab von Hotelbetten Urlaub machen und wenn einen der Freiheitsdrang packt, einfach weiterziehen: Immer mehr Menschen entdecken das Campen für sich. Doch inzwischen erkunden viele Camper mit dem Wohnwagen nicht nur die Natur, sondern es zieht sie auch in die großen Städte. Tagsüber lässt sich so der Puls der Großstadt erleben, während man abends die Idylle auf dem Campingplatz genießen kann. Neben den klassischen Hostels und Luxusunterkünften gibt es in Berlin daher mittlerweile rund elf Campingplätze, die sich optimal als Startpunkt für einen gleichermaßen erholsamen wie citynahen Urlaub eignen.

Die Voraussetzungen

Wer in Berlin mit seinem Wohnwagen campen möchte, der sollte sich bewusst sein, dass Wildcampen hier anders als beispielsweise in Norwegen nicht erlaubt ist. Man muss also vorab nach einem geeigneten Campingplatz suchen. Zudem sollten Auto- und Campingwagenfahrer beachten, dass Berlin seit 2010 Umweltzonen eingeführt hat, in die man ausschließlich mit grüner Plakette fahren darf. Die Investition in einen modernen Camper lohnt sich also für alle, die regelmäßig die Hauptstadt besuchen. Wer sich keinen eigenen Wohnwagen kaufen möchte, muss dennoch nicht auf den Campingurlaub in der Stadt verzichten – alternativ kann man auch eine Wohnmobilvermietung über Plattformen wie Campanda nutzen. Dort findet man mit Sicherheit Wohnmobile und Wohnwagen, die auch für den Campingurlaub in der Großstadt geeignet sind.

camping bar

Bildrechte: Flickr camping bar ben dalton CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Im Herzen der Stadt

Nur einen Katzensprung vom Tempelhofer Rollfeld entfernt liegt die Central-Camping-Station Berlin. Der Campingplatz liegt nahezu inmitten der Stadt und ist durch öffentliche Verkehrsmittel gut angebunden. So können Reisende ihr Wohnmobil entspannt stehen lassen und sich mit U- oder S-Bahn zu den Sehenswürdigkeiten in der Stadt aufmachen. Wer es sich dort etwas länger gemütlich machen möchte, der hat sogar die Möglichkeit, einen eigenen Pachtgarten zu mieten. So kann man mit Hund, Kind und Kegel einen entspannten City-Urlaub genießen und sich abends ohne Umwege ins Berliner Nachtleben stürzen.

Der zentralste Zeltplatz Deutschlands

Wer ohne Campingwagen und dafür mit Zelt unterwegs ist, findet in Berlin ganz in der Nähe vom Hauptbahnhof den wohl zentralsten Zeltplatz Deutschlands. Hier wurde aus einem ehemaligen Freibad ein Zeltplatz gezaubert, der mit Beachvolleyballfeldern und gemütlicher Strandbar sowohl Jung als auch Alt begeistert und sich ebenso für Familien mit Kindern eignet. Wer nicht im Zelt übernachten möchte, der hat alternativ die Möglichkeit, in einem alten Zonen-Wohnwagen aus der DDR unterzukommen. Mit seinem Nostalgie-Charme und der optimalen Lage ist der Zeltplatz zwar wahrlich kein Geheimtipp mehr, doch für echte Campingliebhaber dennoch äußerst reizvoll.

Wer abseits des Großstadttrubels schlafen und dennoch nicht allzu weit von Berlin campieren möchte, der kann sich auch im Berliner Umland umschauen. So gibt es in Brandenburg beispielsweise den Premium-Campingpark Sanssouci, der nur ein paar Gehminuten vom gleichnamigen Schloss in Potsdam entfernt liegt. So kann man tagsüber binnen kürzester Zeit mit dem Regionalzug nach Berlin reinfahren und am Abend die idyllische Ruhe auf dem Campingplatz genießen.

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