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REFUGIUM BEELITZ – Baustellenpicknick am 31.08.2014

Picknick im Kreativkomplex, in den historischen Beelitzer Heilstätten tut sich was, circa 50 Kilometer südwestlich des Berliner Zentrums, entsteht ein Wohn- und Arbeitskomplex für Kreativschaffende. Eine Einladung an Alle Interessierten, hier die offizielle Einladung (Eintritt frei):

Refugium Beelitz Kochküche (Foto: Cordia Schlegelmilch)
Refugium Beelitz Kochküche (Foto: Cordia Schlegelmilch)

Am 31.August 2014 laden die Macher Kaufinteressenten und Neugierige zu einer abenteuerlichen Baustellenerkundung mit Food Trucks vom Berliner Bite Club, Konzerten und historischer Führung durch die Ruinenlandschaft. Ein ambitioniertes Bauprojekt will demRefugium der Beelitzer Heilstätten neues Leben einhauchen. Im Quadrant D der ehemaligen Lungenheilanstalt werden rund 50 zwischen 48 und 240 qm große Studios, Wohnungen und Ateliers für Kreativschaffende entstehen. Die drei denkmalgeschützten Gebäude am Waldrand verfügen über insgesamt 6.200 qm Nutzfläche. Mit der zweckmäßigen Hüllensanierung und der Erneuerung der Technik wird so viel wie notwendig, aber so wenig wie möglich verändert, um den ursprüngliche Charakter der Gebäude zu erhalten. Außen wie innen wird man den Gebäuden die Spuren ihrer Geschichte ansehen, zu denen auch die noch immer sehr gut erhaltenen, weiträumigen Boden-und Wandfliesen von Villery & Boch gehören.Kaufinteressentenund Neugierigen bietet sich nun eine außergewöhnliche Gelegenheit der Ortsbegehung.

Am 31. August2014 laden die Refugium-Macher Frank Duske und Jan Kretzschmar zum Picknick  die Ruinenlandschaft und bieten damit die wahrscheinlich letzte Gelegenheit das stillgelegte Frauen-Sanatorium im ursprünglichen Zustand zu entdecken. Empfangen und durch die imposanten Räumlichkeiten geleitet werden die Besucher von Gästeführerin Irene Krause in original historischer Krankenschwesterntracht. In Kooperation mit dem Berliner Bite Club gibt esvom Wiener Schnitzel über italienische Piadinas und amerikanisches BBQ bis zur Eiscreme diverse kulinarische Streetfood-Highlights auszuprobieren.

Musikalisch untermalt wird der Sommernachmittag im Grünen von den Bands ‚Sorry Gilberto’ und ‚Send More Cats’, sowie dem Ensemble Sferraina und der Sopranistin Tehila Nini Goldstein. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in den bis zu acht Meter hohen Hallen des Gebäudekomplexes statt.

Refugium Beelitz Küchengebäude (Foto: Jenny Dallwitz)
Refugium Beelitz Küchengebäude (Foto: Jenny Dallwitz)

HINTERGRUND:
Die Beelitzer Heilstätten haben eine lange Geschichte. Zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt vor den Toren Berlins errichtet, waren sie mit 60 Gebäuden auf rund 200 Hektar der erste Krankenhauskomplex, der durch die spezielle bauliche Umsetzung in Kombination mit dem anliegenden Waldgebiet die notwendigen klimatischen Voraussetzungen für die Versorgung von Tuberkulose-Patienten ermöglichte. Durch die einzigartige Anordnung des Ensembles entstand ein Architekturdenkmal, das in vielen Abschnitten durch jahrelangen Leerstand und Vandalismus zu verfallen droht.

Die Fakten:
REFUGIUM BEELITZ „Baustellen-Picknick“
Sonntag, 31. August 2014
12.00–19.00 Uhr

Refugium Beelitz
Straße nach Fichtenwalde 14
14547 Beelitz-Heilstätten

Anfahrt: Der Regionalexpress RE7 Richtung Dessau fährt direkt und jede Stunde immer um :07 vom Bahnhof Alexanderplatz, hält Friedrichstraße/ Hauptbahnhof/ Zoologischer Garten (:22) und ist dann :57 am Bahnhof Beelitz-Heilstätten, von wo es noch etwa 300m zu Fuß bis zum Refugium Beelitz sind.

Informationen unter:
www.refugium-beelitz.de

Ansprechpartner
Chantal Faubert| muxmäuschenwild
Linienstraße 213
10119Berlin
Phone: +49 30 755 66 794
Mail: chantal.faubert@muxmaeuschenwild.de

Links:
Blogbericht und Bildergalerie zu den Beelitzer Heilstätten

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  1. Aso ich habe leider nicht an diesem Picknick teilgenommen, jedoch war ich erst vor kurzem privat dort. Eigentlich wollten wir in Beelitz ein wenig Geocachen gehen, doch schon nach dem ersten Cache waren wir auf dem Gelände der Beelitz-Heilstätten und die nächsten paar Stunden blieben wir dort. Die Gebäude sind wirklich allesamt sehr eindrucksvoll. Wenn man das erste Gebäude betritt und bereits dort die ersten eingestürzten Wände und Treppen erkundet, ist man sofort von der Schönheit des Zerfalls und wie sich die Natur alles wieder zurückholt beeindruckt. Nach ein paar Stunden dort, ca. 1300 Fotos und nach 4 durchstöberten Gebäuden kann ich einen Ausflug dorthin nur empfehlen. Vor Einsamkeit braucht sich dort niemand fürchten der Ort ist bei Tag immer gut besucht.

    LG, Tina

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