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Strassenfeger Comic: Superpenner – Seine Muskeln sind fester als sein Wohnsitz

Eine zugegeben etwas ungewöhnliche aber vllt. doch wirkungsvolle Umsetzung zum Thema Obdachlosigkeit, möchte ab nächster Woche die Berliner Mitbürger sensibilisieren. Dazu erscheint ab dem 13.01.2014 ein Comic-Heft, welcher dem „strassenfeger“, einer bekannten Berliner Obdachlosenzeitung, beiliegt. Möglich wurde dies unter Mithilfe von diversen Berliner Firmen und einer bekannten Werbeagentur. Wie das Printwerk aussehen wird, lässt sich im folgenden Video bereits gut erkennen sowie auf dem Cover und den beiden Vorschauseiten, siehe Ende des Artikels.

Hier der Auszug aus der Pressemeldung:
Das Comic im Stil der legendären amerikanischen Superhelden-Hefte aus den 1960er Jahren ist ausschließlich zusammen mit dem strassenfeger zu bekommen und soll die Verkäufe von Berlins größter Straßenzeitung in den nächsten Wochen ankurbeln und Spenden generieren. Denn gerade der Januar ist für die Berliner Obdachlosen besonders hart: Die Spendenbereitschaft nach Weihnachten ist im Keller und der Winter wird richtig fies.

Die Story des Comics
Durch einen Zufall wird ein gewöhnlicher Penner mit übernatürlichen Superkräften ausgestattet. Sein Zaubertrank: Bier. Sein Gegner: Die Berliner Bestie, der ultimative Bösewicht, der das Erbmaterial der fiesesten Berliner Kreaturen wie etwa Busfahrer, Prenzlauer Berg Öko-Muttis und besoffener Touris in sich trägt. Schließlich kommt es zum Duell mit der Berliner Bestie, das die ganze Stadt in Atem hält. Im dramatischen Finale geht Superpenners Biervorrat zur Neige. Ist damit Feierabend für Superpenner? Weit gefehlt, denn zum Glück gibt es ja noch Spätkauf-Man … In den Nebenrollen: Alles, was die Stadt ausmacht, von Herthinho bis zur digitalen Bohème.

Über den strassenfeger
Der strassenfeger bietet als Berlins größte Straßenzeitung Hilfe zur Selbsthilfe. Er wird an Bahnhöfen, vor Supermärkten und auf Veranstaltungen von Menschen verkauft, die obdachlos oder von Obdachlosigkeit bedroht sind oder von Hartz IV leben müssen. Die Zeitung erscheint 14-tägig mit einer Auflage von ca. 20.000 Exemplaren und kostet 1,50 Euro. 90 Cent davon behalten die Verkäufer/innen, 60 Cent fließen in die Arbeit des Trägervereins mob e.V.

About waldnase

Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der spannendsten Metropole Deutschlands.

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