Home / Gesellschaft / Baden gehen im Nordosten Berlins

Baden gehen im Nordosten Berlins

Für viele (dazu zähle ich mich jetzt auch) ist es was sehr schönes im Sommer in einem natürlichen See schwimmen zu gehen. Gerade als Stadtbewohner brauch man ja Abwechslung und für die Vielschwimmer ist ein Chlorbad auch nicht immer das Wahre! Nun denn, welche Möglichkeiten bietet denn der Nordosten von Berlin! Einige Lokalitäten kenne ich besser einige weniger gut, bedingt durch mein Alltag (wohnen und arbeiten).

Los geht es mit dem Weissen See, welcher auch den gleichnamigen Stadtteil im Bezirk Pankow seinen Namen gab (wie ich gerade wieder lernte, wie der Stadtteilname zusammengeschrieben). Die Tram-Station Berliner Allee/Indira-Gandhi-Str ist direkt vor Ort, also kann das Auto mal zu sehen stehen bleiben!  Der See hat ungefähr ein Durchmesser von 300 Meter, von Park und Wegen umgehen. Es befindet sich noch ein Strandbad und ein Milchhäuschen an den Ufern. Beim Strandbad wird nach meinem Kenntnisstand bis 19 Uhr immer Eintritt verlangt, dafür gibt es Strandsand, Getränke und evtl. Musik. Ansonsten kann sich nach belieben rund um den See niedergelassen werden! Mitte des Sees befindet sich eine Wasserfontäne, an die rangeschwommen werden kann aber nicht geentert werden sollte, da es ein leicht befestigter Metallring ist. Die Wasserqualität ist im Vergleich zu Brandenburger Seen mittelmäßig. Abends lässt sich aber gut abschalten vom Alltag.

Sonnenuntergang am Weissen See
Sonnenuntergang am Weissen See

Weiter geht es zum Faulen See im Stadteil Weissensee, welches aber ein Naturschutzgebiet darstellt und somit badengehen nicht erlaubt. Aber um die Ecke befindet sich der Orankesee, welcher sich schon im Stadteil Alt-Hohenschönhausen befindet. Dort darf nur in der öffentlichen kostenpflichtigen Badeanstalt gebadet werden, sonst kann ein Bußgeldbescheid erfolgen. Dafür gibt es im Strandbar ein Bademeister, schönen Strand und Nahrungsmittel. Die Wasserqualität ist gut und um angenehm ins Wasser zu gelangen, bietet sich auch eine sich schlängelne Wasserrutsche an.

Für Ausflugsliebhaber gibt es den Liepnitzsee, welcher sich bei Wandlitz befindet und ist für viele Berliner und Brandenburger ein beliebtes Ausflugsziel. Bei schönem Sonnenschein erstrahlt der See in grünblauem Ton, die Wasserqualität ist sehr gut was sich auch an dem Vorkommen von Muscheln ablesen läßt. In Mitten des Sees gibt es ein Insel, worauf sich wiederum ein Zeltplatz befindet. Zur Insel gelang man mittels der Fähre welche Menschen, Fahrräder und leichtes Gepäck transport gegen Entgelt. Mit der Fähre angekommen, muss man quer durch die Insel um an den großen Badestrand zu gelangen, dies geht mitten durch den Zeltplatz und dem drumherum liegenden Wald! Weitere schöne Impressionen, siehe folgende Bildergalerie.

Update vom 09.07.2010, zusätzliche Links zum Liepnitzsee:

  • Campingplatz am Liepnitzsee – Campingplatz neben dem Liepnitzsee
  • icl-ev.de – Interessengemeinschaft Campingfreunde Liepnitzsee e.V.
  • Barnim Naturpark – Tourismusversion Naturpark Barnim e.V.

About waldnase

Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der spannendsten Metropole Deutschlands.

Check Also

Symbolfoto: Brandenburger Tor - ein weltbekannte Berliner "Marke"

TOP10 der Berliner Sehenswürdigkeiten

Top-Listen gibt es wie Sand am Meer. Aber wenn Touristen nach Berlin kommen wollen, dafür …

One comment

  1. Ein sehr guter Blogbeitrag! Gefällt mir. Den Orankesee kenne ich noch aus Kindertagen. Dort war ich immer mit Freunden in den Sommerferien. Danke für die anderen Ausflugziel-Tipps. Ich werde mir mal den See in Wandlitz merken!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*