Günstige Wohnungen in Berlin: Diese Bauvorhaben gibt es

Berlin sieht sich zunehmendem Druck von Wohnungssuchenden ausgesetzt. Doch es gibt gute Nachrichten: Verschiedene Bauvorhaben und stadtteilbezogene Projekte versprechen Linderung. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und Wohnungsbaugesellschaften tragen mit erheblichen Bauinitiativen dazu bei, bezahlbare Wohnungen in Berlin zu schaffen.

Neues Bauvorhaben (Image by <a href="https://pixabay.com/users/robbyfo-9885575/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=4071766">Robert Forster</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=4071766">Pixabay</a>)
Neues Bauvorhaben (Image by Robert Forster from Pixabay)

Reinickendorf: Ein neuer Hoffnungsschimmer in Cité Foch

Wer einen Universal Darlehensrechner benutzt, stellt oft fest, dass der Traum vom eigenen Heim in Berlin schwer umzusetzen ist. Auch die Mieten sind teuer.  In Berlin-Reinickendorf soll in der Siedlung Cité Foch allerdings neuer, bezahlbarer Wohnraum entstehen. Die BImA will hier 200 Wohnungen errichten, die noch in diesem Jahr bezugsfertig sein sollen.

Diese Wohnungen werden in Modulbauweise erstellt und sollen für eine Kaltmiete von maximal 10 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Dies ist durchaus günstig, wenn man bedenkt, dass frei finanzierte Neubauwohnungen der landeseigenen Wohnungsunternehmen bis zu 15 Euro pro Quadratmeter kosten dürfen.

  • 200 neue Modulbauwohnungen.
  • Fertigstellung noch in diesem Jahr.
  • Kaltmiete: max. 10 Euro pro Quadratmeter.

Aber das ist nur der Anfang. In Reinickendorf, genauer gesagt am Kurt-Schumacher-Damm in der Cité Pasteur nahe dem ehemaligen Flughafen Tegel, plant die BImA rund 1500 weitere Wohnungen. Diese Entwicklungen dürften insbesondere für Familien und Senioren eine willkommene Entlastung darstellen.

Erweiterte Initiativen in anderen Stadtteilen

Nicht nur in Reinickendorf tut sich einiges. Auch in anderen Stadtteilen Berlins fallen Neubauprojekte an. Beispielsweise im Ortsteil Düppel im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, wo 250 neue Wohnungen sowohl durch Aufstockung vorhandener Häuser als auch durch Neubauten realisiert werden sollen. Auch hier steht bezahlbarer Wohnraum im Fokus.

Ein weiteres interessantes Projekt findet man in Staaken, einem Ortsteil von Spandau. Die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) hat hier mit der Kondor Wessels Holding GmbH den Bau von 140 neuen Mietwohnungen vereinbart.

Mit Einstiegsmieten ab sieben Euro pro Quadratmeter sind diese Wohnungen besonders erschwinglich. Weiterhin liegt der Fokus auf barrierefreiem und familiengerechtem Wohnen.

  • 140 neue Mietwohnungen in Staaken.
  • Einstiegsmiete ab 7 Euro pro Quadratmeter.
  • Fokus auf barrierefreiem und familiengerechtem Wohnen.
  • Geplante Grün- und Spielflächen.

Lankwitz und Lichterfelde: Bezahlbarer Wohnraum für Senioren und Familien

Im Ortsteil Lankwitz in Steglitz-Zehlendorf hat das landeseigene Wohnungsunternehmen DEGEWO 2023 181 neue Mietwohnungen fertiggestellt. Hierbei sind 113 der Wohnungen speziell für Senioren vorgesehen, eine Zielgruppe, die oftmals Schwierigkeiten hat, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Die Hälfte der Wohnungen kostet lediglich 6,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter, weil sie vom Land gefördert werden und die übrigen Einheiten werden für 11,50 Euro vermietet.

  • 181 neue Mietwohnungen in Lankwitz.
  • Davon 113 zweckgebunden für Senioren.
  • Geförderte Wohnungen ab 6,50 Euro pro Quadratmeter.

In Lichterfelde und Marienfelde sind durch die DEGEWO ebenfalls 350 neue, günstige Wohnungen geplant. Diese Projekte am Lichterfelder Ring zielen darauf ab, den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und dabei soziale Durchmischung und Integration zu fördern.

Eine leuchtende Zukunft für Wohnungssuchende

Diese umfangreichen Bauprojekte bieten nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern schaffen auch soziale Strukturen, die das Berliner Stadtleben bereichern.

Von Reinickendorf bis Steglitz-Zehlendorf, von Staaken bis Lichterfelde – die Initiativen der BImA und der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften unterstreichen das Engagement der Stadt, bezahlbare Wohnmöglichkeiten zu schaffen und die soziale Vielfalt zu erhalten.

Für Wohnungssuchende ergeben sich durch diese Neubauten zahlreiche Vorteile:

  • Bezahlbare Mieten.
  • Schwerpunkt auf familiengerechtem und barrierefreiem Wohnen.
  • Integration von Grün- und Spielflächen.
  • Einzelne Wohnungen sind speziell für Senioren vorgesehen.

Mit den geplanten weiteren Bauvorhaben wird eine langfristige Entlastung für den Berliner Wohnungsmarkt angestrebt. Diese vielversprechenden Entwicklungen könnten für viele Menschen den langersehnten Traum vom bezahlbaren Wohnen in Berlin Realität werden lassen.

Das Ziel ist klar: Die Hauptstadt bleibt für ihre Bewohner lebenswert und erschwinglich, trotz des Wachstums und der wachsenden Nachfrage in den vergangenen Jahren. Es bleibt zu hoffen, dass diese und zukünftige Projekte weiterhin erfolgreich zur Sicherung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum beitragen werden.

About querbeet

Berichte querbeet durch und über die Stadt Berlin ist mein Credo!

Check Also

Gold ist Geld (Image by Linda Hamilton from Pixabay)

Wenn das Geld knapp wird: Die wichtigsten Tipps und Tricks

Die Gehälter steigen nur langsam, die Lebenshaltungskosten dafür umso schneller. Da wird das Geld für …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.