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Italian Guilty Pleasure Days (20.-26.11) in Berlin lädt zum Genießen ohne Reue ein

In dieser Woche genießt die ganze Welt die italienische Gastronomie. Es ist eine kulturell-kulinarische Offensive des italienischen Ministeriums für Auswärtiges. Organisiert wird das Event vom italienischen Kulturinstitut.

In Deutschland sind Berlin und Frankfurt die auserwählten Städte. Während in der Mainmetropole eine Messe im Format B to B stattfindet, also an die Restaurant- und Bistrobetreiber gerichtet ist, lädt das Event in Berlin Endverbraucher und Liebhaber der italienischen Küche ein, die jenseits von Pizza, Spaghetti oder Penne beim Genuss von Süßspeisen ganz auf ihre Kosten kommen.

Traditionelle Spezialitäten wie Amaretto-Tiramisu und Panna cotta sind für die Kenner, Pflicht. Aber aufgepasst! Neue Entdeckungen müssen her und die Italian Guilty Pleasure Days bieten die perfekte Möglichkeit, mal ganz offiziell zu sündigen, auszuprobieren und das, ganz ohne Reue. Doch machen wir uns nix vor: Die Kreationen sind zwar mit den besten Ingredienzen zubereitet, aber auch wahre Kalorienbomben.

Verkostung de Luxe

Journalisten und Blogger hatten schon vor einigen Tagen das Vergnügen, die Köstlichkeiten zu probieren, nämlich in der Max-Beer-Straße im Bezirk Mitte, unweit des Alexanderplatzes. „Coure di Vetro“ ist viel mehr als nur eine Eisdiele, es ist eine Patisserie mit talentierten Italienern in ihrem „Laboratorium“ — so nennen sie ihre Küche –, das vor Transparenz nur so strotzt. Durch ein Glas kann man Ricardo Usanza bei der Kreation seiner Leckereien beobachten. Der Laden, der eine Melange aus Patisserie und Eisdiele ist, wurde nach einem Film vom Werner Herzog getauft: „Herz aus Glas“. Kulinarisches trifft auf Musik und Film und das, was zunächst nach einer Eisdiele mit Eis aus den besten Zutaten aussieht, ist ein Ort der Entstehung und der Kunst, und das in vielerlei Formen. Auch das ständige Rein und Raus von Künstlern, Photographen, aber auch Müttern, die ihre Kinder als Vorwand nehmen, um ein leckeres Eis trotz winterlicher Temperaturen zu genießen, spricht für ein Work in Progress.

Wie lange er in Berlin lebe, will ich wissen, während die anderen Journalisten und Blogger sich in der oberen Etage einfinden. Ricardo (Photo) ist nicht besonderes gesprächig. Muss er auch nicht sein. Die Kreationen sprechen für sich und für sein Talent.

Ich bin seit acht Monaten in Berlin“ antwortet er. Er stamme vom Gardasee, erzählt er, sei aber bewusst nach Berlin gezogen. Ricardo und sein Compagnon Guido Dorigo, Besitzer von „Coure di Vetro“ sind als Musiker in die Hauptstadt gekommen, doch heute gehören sie zu den besten Patisserie-Meistern der Stadt. Und Musik — wer sagt’s denn! — machen sie noch immer. Ihre Haarschnitte und die Tattoos auf dem Arm deuten auf ein wildes und abwechslungsreiches Leben hin und manchmal lassen sich Musik, Filmvorführungen und die Leckerlies im Laden gut miteinander verbinden.

Guido Dorigo

 

Die zauberhaften Kreationen und die Musik ergänzen sich harmonisch – wo sonst, wenn nicht in Berlin?! Am Nachmittag der Verkostung hat sich Ricardo besondere Mühe gegeben.

Blogger und Journalisten durften extra für den Pressetermin entworfene Kreationen vorab probieren. Ganz schön clever! Denn auch diejenigen, die schwören, keine Fans von Süßspeisen zu sein, werden nicht widerstehen können. Die Vielseitigkeit, die Ästhetik und die erlesenen Zutaten machen die Essenz der Kreationen aus.

Elegant und genüsslich sündigen

15 italienische Spezialitäten in rund 150 Restaurants werden in Berlin angeboten. Für den Preis von 4 Euro kann man die besten italienischen Süßspeisen verkosten, ein heißes Getränk (Espresso oder Kakao) inklusive. Man beachte, dass der italienische Kakao viel weniger dünn ist die Plörre, die man unter der Bezeichnung „Heißer Kakao“ in den meisten Berliner Cafés vorgesetzt bekommt. Italienischer Kakao ist viel mehr geschmolzene Schokolade, dickflüssig, und weniger um den Hals zu erwärmen als den Gaumen zu erfreuen.

Meine Empfehlungen

  • Meringata mit Vanillecreme
  • Caprese-Kuchen mit weißen Mandeln und dunkler Schokolade
  • Raw Vegane Panna cotta
  • Waldbeeren-Tiramisu
  • Schokoladenmousse mit karamellisierter Birne, Zimt, Schokokeks und Orangensauce (A must have!)

Die Sponsoren

Fabbri ist ein Familienunternehmen, gegründet 1905 zunächst als Spirituosenproduzent Premiata Distilleria Liquori G. Fabbri. Dann erweiterte das Unternehmen die Produktpalette auf Eisproduktion. Qualität war aber immer das wichtigste Merkmal. Fabbri ist Sponsor für die immer öfter stattfindenden gastronomischen Events in Berlin.

Cocktails und das Liquore (di) Amarena Cherry gibt es während der Guilty Pleasure Days für 2 Euro,  zu erhalten auch in verschiedenen Berliner Märkten und hervorragend geignet für Torten- und Kuchenrezepte. Bei der Verkostung haben Journalisten und Blogger ein Büchlein mit leckeren Rezepten zum selber ausprobieren bekommen. Auch wenn ich sehr angetan bin von der Patisserie in Mitte, während der ganzen Woche gab es viel über die italienischen Süßspeisen zu entdecken und man konnte sich von der Vielfalt der Restaurants und Produkten, überraschen lassen.

Liste der Teilnehmenden Restaurants: https://berlinocacioepepemagazine.com/italian-guilty-pleasure-days-die-suseste-woche-berlins-51368/
Facebook-Seite: trueitalian.top
Webseite: http://www.cuoredivetro.berlin/
Facebook-Seite: https://www.facebook.com/CuoreDiVetroBerlin/
Instagram: https://www.instagram.com/cuoreicecream/

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