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178. Popraci 2011 oder: „Stroh ’n‘ Roll“

Ja, nun ist es vorbei. Auf blog@inberlin hatten wir 2011 das 178. Popraci, das traditionsreiche Strohballenrennen der Neuköllner/Rixdorfer bereits seit April mit mehreren Beiträgen begleitet. Begonnen hatte wir mit  Die spinnen die Neuköllner oder: “Popraci” – ein Verständigungsfest . Jetzt selbst (endlich) seit Juli 2011 Neuköllnerin/Rixdorferin kann ich sagen: ja irgendwie ist das nicht so ganz falsch 😉 Ähnlich beschreibt es auch Reinhold Steinle, der schwäbelnde Neukölln-Stadtführer und Moderator des Strohballenrennes in facebook „Schnell war´s, laut war´s, voll war´s, SCHÖN war´s. Popraci 2011 am Richardplatz in Berlin_Neukölln“.

Zum Abschluß des 178. Rennens möchte ich nochmal die treffende Beschreibung aus dem bildreichen Artikel „Stroh ’n‘ Roll“12.September 2011 von facetten neukölln  zitieren: „Was soll das? Weshalb machen die das?“, fragen die auswärtigen Gäste ihre Gastgeber, bekommen aber nur ein Schulterzucken samt einer Gegenfrage: „Aus Jux und Dollerei?“. Das sei Popraci, das Rixdorfer Strohballenrollen, ein traditioneller Wettkampf, der nun schon zum 178. Mal ausgetragen werde, mischt sich ein Mann mit einem Kind auf den Schultern ein, der hinter den bei den Paaren steht und ihren kurzen Dialog mitbekommen hat. „Buschkowsky“, ergänzt er, „hat das Fest vorhin eröffnet.“ Was Traditionelles also, wiederholt die graumelierte Rudowerin bestimmt.  Dass der Neuköllner Bezirksbürgermeister mitten im Wahlkampf für einen Auftritt bei einem Jux-und-Dollerei-Wett- bewerb gewonnen werden kann, scheint für sie außerhalb des Vorstellbaren zu liegen. „Lasst uns mal gucken, ob das Remmidemmi bis zur Schmiede geht“, schlägt ihr Mann vor. Dem Begleiter aus Bonn ist deutlich anzusehen, dass hinter seiner Stirn die eben gehörten Informationen skeptisch verarbeitet werden.“ 

Ja, irgendwie bleibt mir da nichts hinzufügen aus noch ein paar Bildimpressionen „geschossen“ am Jux- und Dollerei-Tag. Viel Spaß dabei und bis zum nächsten Mal!

 

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One comment

  1. Herrlich, so ein Fest.

    Wenn der arme Berliner seine eigenen Miteinwohner nicht versteht…

    Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen, aber dem Spaß dabei sollte man sich nicht verschließen.

    Also noch auf viele weitere Popraci-Wettbewerbe 😉

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