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Berliner Trends: Wieso Kurierdienste so gut ankommen

Mal schnell ein wichtiges Päckchen von A nach B zu bringen, lässt uns in Berlin schnell graue Haare wachsen. Wer in der Stadt der bunten Vögel lieber mit gefärbtem als grauem Haar auffällt, entscheidet sich bei wichtigen Sendungen am besten für Kurierdienste.

Fahrrad Kurier (Foto: <a href="https://www.shutterstock.com/de/g/tylerolson" target="_blank" rel="noopener">Tyler Olson</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a> )
Fahrrad Kurier (Foto: Tyler Olson / Shutterstock.com )

Wenn Päckchen durch die Rush Hour müssen

Verkehr, Verkehr und davon immer mehr: Ob auf der Berliner Stadtautobahn, am Tempelhofer Damm oder Richtung Friedrichstadt-Palast, auf dem Weg zur Arbeit stehen wir jährlich einige Stunden lang im Stau. Schuld daran sind nicht nur Berlins knappe 3,5 Millionen Einwohner, sondern auch die Pendler, die es zum Arbeiten in die Großstadt treibt. Mehr als 40 Stunden verbringt der Berliner Durchschnittsautofahrer jedes Jahr stehend. Die Rush Hour beginnt in der Hauptstadt um 8 Uhr und hält mindestens eine Stunde an. Unfälle und Baustellen gibt es alle Jahre mehr als genug, wodurch sich die Fahrt weiter verschleppt. Um den Arbeitsplatz zu erreichen, können Sie sich vielleicht für die Öffentlichen entscheiden oder im Geiste des neuen Fahrradbooms Ihren Drahtesel besteigen. Weniger Entscheidungsspielraum gibt es für wichtige Lieferungen. Jedes Jahr erreichen etliche Hauptstadtpakete zu spät ihren Bestimmungsort. Besonders in der Rush Hour setzen lokale Unternehmen und Privatpersonen mittlerweile auf Kurierdienste, die Sendungen aller Art rechtzeitig und zuverlässig ans Ziel bringen.

Paketbranche im Wachstumsboom

Bei stetig steigenden Sendungszahlen befindet sich die deutsche Kurier- und Paketbranche mittlerweile im Wachstumsboom. Allein im Jahr 2017 gingen 3,35 Milliarden Sendungen per Boten auf den Weg, was einer mehr als sechsprozentigen Wachstumstendenz entspricht. Im vergangenen Juli hat der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) diese in Studien gesammelten Zahlen in der Hauptstadt vorgestellt und für das aktuelle Jahr einen mehr als fünfprozentigen Folgezuwachs prognostiziert. Obwohl diese Entwicklungen auch Privatsendungen berücksichtigen, ist der rapide Anstieg vor allem Unternehmen zu verdanken. Während viele Firmen anfallende Postsendungen und Paketübermittlungen früher noch selbst übernommen haben, entscheidet man sich besonders in der Großstadt mittlerweile immer häufiger für eine Kooperation mit zuverlässigen Kurierdiensten. Anders als Speditionen zeichnen sich Kurierkooperationen durch Schnelligkeit, umweltbewusste Lösungen und hohe Flexibilität aus. Sollen Pakete in der Rushhour beispielsweise schnellstens von einem regionalen Geschäft zum nächsten transportiert werden, umfahren Fahrradkuriere bei Direktfahrten sämtliche Staus und bringen die Sendung höchstpersönlich bis an die Schwelle.

Manch ein Versand verzeiht Verzögerungen nicht

Vorteilhafterweise sparen Sie in den meisten Fällen Kosten ein, wenn Sie sich im Unternehmensbereich für die Zusammenarbeit mit Kurierdiensten entscheiden. Individuellere Angebote machen Kuriere außerdem flexibler als eine vorwiegend in Linien verkehrende Spedition. Bei Direktfahrten werden Ihre Sendungen nicht mehr umgeladen, sondern ohne Zwischenstopps zum Empfänger befördert. Deshalb wählen Berliner Unternehmen vor allem für Eiltransporte häufig lieber Kurierfahrer: so beispielsweise, um Produktionsabrisse zu verhindern. Ebenso gerne setzt man mittlerweile für empfindliche Sendungen oder Prototypen auf den Kurierdienst, da sowohl der Verlust als auch die Beschädigung solcher Waren zu einer folgenreichen Katastrophe führen würden.

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