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Berliner entdecken farbige Verlobungsringe

Edelsteine üben seit jeher eine große Faszination auf die Menschen aus: Schon Kleopatra schmückte sich damit. Im Zeitalter des Barock wurde dann das Schleifen von Edelsteinen erheblich weiterentwickelt. Der Schliff brachte die bunten Steine noch mehr zum Funkeln. Sie strahlten an Ketten, Colliers und Armreifen. Wie die Schmuckstücke des Barocks aussahen, ist auf Gemälden aus der Zeit gut zu erkennen. Einige barocke Gemälde können in der Berliner Gemäldegalerie bewundert werden. Mit der Erfindung der Strasssteine im Jahr 1730 verschwanden die farbigen Edelsteine dann jedoch zunehmend aus den Schmuckkästchen. Denn die „Diamanten aus Glas“ funkelten genauso schön wie die echten Edelsteine.

Edelsteine in Reinform (Foto: optimarc / Shutterstock.com )
Edelsteine in Reinform (Foto: optimarc / Shutterstock.com )

Doch wer hochwertigen Schmuck für besondere Anlässe – etwa die Verlobung oder die Hochzeit – kaufte, der griff weiterhin zu echten Edelsteinen. Weiß wurde zur bevorzugten Farbe für Schmucksteine, farbige Edelsteine verloren an Bedeutung. Doch Berliner schwimmen bekanntlich gern gegen den Strom. Zwar gehen die wenigsten soweit wie die Schauspielerin Alexandra Neldel (hierzulande vor allem bekannt durch die Serie „Verliebt in Berlin“), die sich auch einen Verlobungsring aus Alufolie vorstellen könnte, doch sind zunehmend wieder Verlobungs- und Hochzeitsringe mit bunten Edelsteinen gefragt.

Schmucksteine in leuchtenden Farben

Die Verlobung von Prinz William mit Kate Middleton im November 2010 verhalf farbigen Edelsteinen zu ihrem Comeback. Denn Kates Verlobungsring, der einst die Hand der verstorbenen Prinzessin Diana zierte, besteht aus einem 12-karätigen blauen Saphir, ringsherum mit kleinen Diamanten besetzt ist. Angeregt von diesem prominenten Vorbild nutzen immer mehr Paare zunehmend farbige Edelsteine als Alternative zu den sonst üblichen farblosen Diamanten. Die Edelsteine für Verlobungs- und Eheringe decken inzwischen die gesamte Farbpalette ab. Es gibt sie in blau, rot, violett, gelb, grün, schwarz und sogar mehrfarbig. Da ist auch die Lieblingsfarbe der Trägerin mit Sicherheit dabei. Das verleiht dem Schmuckstück Individualität und eröffnet zudem neue Gestaltungsmöglichkeiten. Edelsteine können als großer Stein in der Ringmitte eingefasst oder als kleine ergänzende Elemente eingesetzt werden.

Edelsteinen wird eine besondere Wirkung nachgesagt

Es ist jedoch nicht nur die Optik, die Schmuckstücke mit Edelsteinen zu etwas Besonderen macht. Edelsteinen wird seit der Antike eine besondere Wirkung nachgesagt. Rubine sollen beispielsweise die Lust und die Leidenschaft fördern. Die roten Steine gelten als Glückssteine für Treue und Liebe. Doch auch wer bei Verlobungs- und Eheringen eher einen klassischen Look bevorzugt, muss nicht unbedingt zu weißen Diamanten greifen. Bergkristalle etwa sind eine schöne und oftmals erschwinglichere Alternative zu Diamanten. Laut der Info-Seite von Viversum lösen sie zudem disharmonische seelische Schwingungen auf. Das kann im Laufe einer Ehe sehr nützlich sein.

Die meisten Schmuckläden haben allerdings nur eine begrenzte Anzahl an Schmucksteinen zur Auswahl. Doch in Berlin gibt es viele Juweliere wie beispielsweise die Schmuckschmiede Berlin. Hier werden Ringe nach individuellen Wünschen angefertigt. Da kann sich jeder seinen Lieblingsstein zu einem farbigen Schmuckstück verarbeiten lassen.

Ring mit SaphirBildrechte: Flickr Ceylon Sapphire gemteck1 CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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3 comments

  1. Ich finde auch: Verlobungsringe mit farbigen Schmucksteinen machen wirklich etwas her und sind etwas besonderes! Schmuck und Verlobungsringe mit Diamanten gehören ja heutzutage zum Alltagsbild. Aber wer Verlobungsringe oder gar Trauringe mit bunten Edelsteinen verzieren lässt, hebt sich von der Masse hervor. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Trend nicht nur Berlin erobern wird… Warum nicht einmal etwas ausprobieren und Verlobungsringe und Schmuck jenseits der klassischen Trauringe aus Weissgold oder Platin kaufen und damit ein Statement setzen.

  2. Ziemlich schön eigentlich – also ich könnte mir gut vorstellen, auch mal einen Verlobungsring mit einem farbigen Stein zu tragen. Allerdings sollte er auch nicht zu viel Aufmerksamkeit erregen. Etwas Schlichtes mit einem kleinen farbigen Akzent fände ich hingegen toll!

  3. Wahre Liebe ist wie ein Ring: Sie hat kein Ende.
    Volksweisheit

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