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Weihnachtsmarkt-Tour vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor

Der Duft von Glühwein, Zuckerwatte und gebrannten Mandeln liegt in der Luft, festlich geschmückte Buden und traumhafte Lichter versetzen Besucher in Bummelstimmung – kurz: Es ist Weihnachtsmarktzeit. Die Zahl der Märkte allein in der Hauptstadt ist groß; mit einem Spaziergang durch Berlin Mitte kann man neben einigen Sehenswürdigkeiten gleichzeitig auch ein paar von Berlins größten Weihnachtsmärkten besuchen.

Start am Alexanderplatz

Wer Lust hat, mitten im Trubel zu starten, sollte seine Tour am Alexanderplatz beginnen, und der hat einiges zu bieten. Des Weiteren finden ferngereiste Gäste hier eine große Auswahl an Hotels in der Nähe vom Fernsehturm – die bieten dann nicht nur einen Blick auf das Wahrzeichen der Hauptstadt, sondern auch auf die beleuchteten und weihnachtlich geschmückten Buden. Es empfiehlt sich aber, das Spektakel nicht nur zu betrachten, sondern Teil davon zu werden. So thront hier in der Adventszeit die größte Erzgebirgspyramide mit 5.000 Lichtern über dem Weihnachtsmarkt. Auf der ersten Etage der Pyramide genießt man mit einem Glühwein in der Hand den Ausblick über den Platz. An den Wochenenden lauschen die Gäste des Marktes den Turmbläsern, die auf der zweiten Etage ihr Bestes geben. Weiter geht es dann Richtung Rotes Rathaus – den Weihnachtsmarkt zu seinen Füßen kann man dank des über 50 Meter hohen Riesenrads bereits von weitem erkennen. Ein Highlight ist die 600 Quadratmeter große Schlittschuhbahn, die um den berühmten Neptunbrunnen führt.


Bildrechte: Flickr Gendarmenmarkt, Berlin, Germany yeowatzup CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Gendarmenmarkt mit traumhafter Kulisse

Die nächste Station ist der Gendarmenmarkt. Dort erwartet die Weihnachtsmarktbesucher ein atemberaubendes Bild: Vor allem am Abend verzaubert die Kulisse des Gendarmenmarktes, der vom Konzerthaus, dem Französischen und dem Deutschen Dom flankiert wird. Das Angebot auf dem Markt kann sich natürlich auch sehen lassen: Im großen Kunsthandwerkerzelt werkeln Kammmacher, Schneider, Holzschnitzer und andere Handwerker. Werke von Malern, Fotografen, Bildhauern und Grafikern werden ebenfalls ausgestellt. Wer lieber bewegte Kunst bestaunen möchte, kann sich die Darbietungen der verschiedenen Tänzer, Akrobaten und Jongleure ansehen.

Brandenburger Tor und Potsdamer Platz

Nach einer Runde über den Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt geht es über Französische Straße und Wilhelmsstraße zum Brandenburger Tor. Zwar kann man hier nicht über einen Weihnachtsmarkt flanieren, dafür aber das hell beleuchtete Brandenburger Tor mit dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum auf dem Pariser Platz bestaunen – in den letzten zwei Jahren kam die große und dichte Nordmanntanne aus Thüringen.

Wer zum Abschluss der Route einen weiteren Weihnachtsmarkt besuchen möchte, läuft einmal durch das Brandenburger Tor hindurch, biegt nach links auf die Eberstraße ab und folgt ihr in Richtung Potsdamer Platz. Dort erwartet die Besucher der Winterwelt-Weihnachtsmarkt, der sich durch die 12 Meter hohe Rodelbahn von anderen Märkten abhebt. Natürlich gibt es auch kulinarisch alles, was das Herz begehrt: Schokoäpfel, Bratwurst und auch Obazda, Kaiserschmarrn und Sachertorte.

Weihnachten am Brandenburger Tor (Foto: <a href="https://www.shutterstock.com/de/g/totalpics" target="_blank" rel="noopener">linerpics</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a> )
Weihnachten am Brandenburger Tor (Foto: linerpics /Shutterstock.com )

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