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Der Blick hinter die Kulissen von Hertha BSC – Unser Leistungscheck

Fast ein Drittel der Saison ist gespielt und Hertha BSC hängt nach wie vor hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nachdem es das Ziel gewesen war, sich für die Europa League zu qualifizieren, bewegt sich der Verein aktuell nur im unteren Mittelfeld der Tabelle. Doch auf welche Faktoren ist dies zurückzuführen und wie kann es gelingen, die Leistung zu verbessern?

Die Planungen vor der Saison

Viele Fans waren mit den Verstärkungen in der Sommerpause nicht zufrieden. Lediglich Mathew Leckie offenbarte sich als klarer Leistungsträger, der zumindest in den ersten Spielen für ungeahnte Torgefahr sorgte. Allerdings gelang es in der Gesamtheit nicht, die Abhänge von Hochkarätern wie John Anthony Brooks auszumerzen. Experten schreiben diesen Umstand immer wieder den eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten zu, unter denen die alte Dame bis heute leidet. Einen großen Teil der finanziellen Last trägt nach wie vor der Hauptsponsor bet-at-home. Doch auch bet-at-home ist es zuletzt nicht mehr gelungen, die Investitionen zu erhöhen und damit für den sportlichen Aufschwung zu sorgen. Das Magazin Sportwetten24 nimmt den Buchmacher und seine Konkurrenz auf dem Markt genau unter die Lupe. Auch dort zeigt sich ein klarer Wettbewerb, unter dem der Buchmacher zuletzt litt. Weitere Informationen zu diesem Thema hält das Magazin Sportwetten24 bereit.
Olympiastadion am Abend
Olympiastadion am Abend – Heimat von Fussballverein Hertha BSC

Unglückliche Niederlagen

Auf der anderen Seite waren es zuletzt in der Tat unglückliche Niederlagen, welche die Hertha verkraften musste. Selbst bei scheinbar starken Auftritten in der Fremde, wie sie in Freiburg oder Wolfsburg absolviert wurden, gab es am Ende keine drei Punkte. Angesichts solcher Ergebnisse war es für Mannschaften wie den FC Augsburg oder Hannover 96 ein Leichtes, sich vor den Berlinern in der Tabelle zu etablieren. Selbst bei einer deutlichen Steigerung der Leistung müsste also noch viel passieren, um sich wieder in den Kampf um die internationalen Plätze in Stellung zu bringen. Neben dem starken 2:2 gegen den FC Bayern München gab es im eigenen Stadion ebenfalls nur wenige Lichtblicke. Die Spiele gegen Mainz 05 und Schalke 04 gingen verloren, was in der Vergangenheit noch anders ausgesehen hätte. Selbst die ehemalige Heimstärke der Hertha scheint damit gefährdet. So trägt einen entscheidenden Teil dazu bei, dass bislang noch nicht die gewünschten Ergebnisse in der Tabelle erreicht worden sind.

Baustellen in Offensive und Defensive

Über lange Zeit war es die starke Offensive der Hertha, welche für die gewünschte sportliche Konstanz sorgte. Zwar wurden auch in diesem Jahr bereits einige Treffer erzielt, doch keinem Torschützen ist es gelungen, seine Leistung längerfristig unter Beweis zu stellen. Mathew Leckie wurde nach seinem starken Start in die Saison von einer Verletzung gebremst und auch die Torjäger Kalou und Ibisevic kamen bislang noch nicht in der gewünschten Form zum Zug. Die Hoffnungen schürt dagegen Neuzugang Davie Selke, der noch in der Rückrunde eine besondere Rolle einnehmen soll. Vor allem seine Schnelligkeit könnte in Kombination mit dem starkem Abschluss zum Gelingen der Saison beitragen.

Die Defensive der Berliner gilt es andererseits nicht zu beschönigen. Bereits in den ersten elf Spielen fing sich das Team von Trainer Pál Dardai 15 Gegentore und rutschte damit in die negative Tordifferenz. Zwar gelang es Torwart Rune Jarstein in einzelnen Spielen, seine ganze Klasse unter Beweis zu stellen, doch auch er verfügt bislang noch nicht die Konstanz für eine stabile Saison. Hinzu kommt die neu formierte Defensive, die einen weiteren Teil zur gestiegenen Zahl an Gegentoren beiträgt. Vor diesem Hintergrund scheint es durchaus ratsam, die Situation des gesamten Teams noch einmal in den Blick zu nehmen und sich auf objektiver Basis über die Leistung in Kenntnis zu setzen. Auch das Trainerteam wird in den kommenden Wochen vor der Aufgabe stehen, sich diese Fakten zu Gemüte zu führen und entsprechende Änderungen vorzunehmen. So kann es noch vor der Winterpause gelingen, wieder in angenehmere Bereiche der Tabelle der ersten Fußball Bundesliga zu rücken.

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