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Auf der Suche nach Berliner Wetterpilzen

… zuerst kommt bestimmt die Frage, was ist ein Wetterpilz, oder? Dieses Objekt kann man nicht „Essen“ und trägt alternativ auch den Namen „Wetterschutzpilz“ oder „Rastpilz“, was den Zweck wahrscheinlicher werden lässt. Letztendlich ist es ein Unterstand für Schutz gegen Regen und gegen übermäßiger Hitze. Die Bauweise ist nicht genormt, Haupterkennungsmerkmal ist der Schirm mit einer tragenden Säule und oftmals auch Sitzgelegenheiten, die Bausubstanz hingegen kann aus Holz, Metall oder Beton sein. Dann folgen mehr oder weniger markante Details am Objekt.

Zu finden sind die Wetterpilze weltweit und natürlich auch in Berlin, mit einer hohen Dichte im Tegeler Forst und in den Müggelbergen. Mehr über dieses Spezies in Deutschland und dessen Verteilung (interaktive Karte) kann man auf der Website Wetterpilze.de nachschlagen. Ein besonders großes über 100 Jahre altes Exemplar steht in Berlin im Stadtteil Frohnau – Sigismundkorso, geschaffen vom Architekten Carl Stahl-Urach (arbeitete u.a. mit Fritz Lang zusammen für dessen Filme).

About waldnase

Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der Metropole Deutschlands.

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