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Homeland – Drehorte in Berlin

Die fünfte Staffel der preisgekrönten Dramaserie Homeland ist endlich am Start. Wer die letzten vier verpasst hat, kann sich zum Glück auch jetzt noch jederzeit auf den neuesten Stand bringen – zum Beispiel hier. Die fünfte Staffel spielt erstmals in Europa, genauer gesagt in Berlin. Carrie Mathison (Claire Danes) will es dort eigentlich ruhiger angehen lassen und hat ihren Job als CIA-Agentin zugunsten einer weniger gefährlichen Stelle in der Stiftung des deutschen Industriemoguls Otto Düring (Sebastian Koch) aufgegeben. Doch selbst im Herzen Europas wird sie erneut in einen Terrorplot verwickelt.

Homeland - Berliner Drehorte
Homeland – Berliner Drehorte

Drehorte in und um Berlin

Gedreht wurden die Szenen in Berlin, vor allem an den Wahrzeichen der Stadt wie dem Brandenburger Tor und dem Alexanderplatz. Der Berliner Hauptbahnhof spielt im dramatischen Finale der fünften Staffel sogar eine zentrale Rolle. Darüber hinaus wurden die Kieze von Friedrichshain, Kreuzberg sowie dem Prenzlauer Berg ebenso in Szene gesetzt wie das Berliner Umland. So spielen viele Szenen etwa auf dem Brandenburger Land. Ein Großteil der Innenaufnahmen wurde im Filmpark Babelsberg aufgenommen. Homeland-Fans, die schon einmal in Berlin waren oder sogar dort leben, werden die Stadt also ohne Probleme wiedererkennen.

Deutsche Gesichter

Neben den Schauplätzen dürften deutschen Serienfans auch viele der Nebenrollen in der fünften Homeland Staffel bekannt vorkommen. Nina Hoss war als BND-Agentin und Affäre von Peter Quinn bereits in der vierten Staffel zu sehen, in Staffel 5 kommen noch einmal weitere deutsche Schauspieler dazu. Alexander Fehling, der Carries deutschen Freund verkörpert, passt als gebürtiger Berliner natürlich perfekt zum aktuellen Setting. Auch Sebastian Koch ist Wahlberliner und konnte vor Homeland bereits mit Produktionen wie Albatross oder Unknown Identity internationale Erfahrungen sammeln.

Was macht die fünfte Staffel besonders?

Homeland gehört zu den erfolgreichsten der aktuell laufenden Dramaserien. Diesen Umstand verdankt die Serie vor allem ihrer ständigen Weiterentwicklung. Zwar bleibt das Thema Terrorismus über alle Staffeln als gemeinsamer Nenner gleich, mit der Verlagerung der Schauplätze aus den USA zunächst nach Pakistan und nun nach Berlin haben die verschiedenen Staffeln aber auch stets ein unterschiedliches Feeling und beleuchten das Phänomen des internationalen Terrorismus aus verschiedenen Perspektiven. Neu ist auch der Fokus auf das Privatleben von Carrie. Und wer sich bisher daran störte, dass Deutschland in vielen amerikanischen Produktionen als Hort des Bösen herhalten musste, wird die neutrale Darstellung in den zehn Folgen der fünften Staffel vielleicht zu schätzen wissen.

Gute Zeiten für Serienfans

Die Qualität der amerikanischen Fernsehserien hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Mittlerweile hat sich das Serienformat neben dem Spielfilm fest etabliert. Das liegt vor allem daran, dass die Autoren und Produzenten den größeren Raum des Formats besser nutzen, um komplexe Spannungsbögen über mehrere Folgen oder sogar Staffeln aufzubauen. Insbesondere Dramaserien wie Homeland verfügen deshalb über ein enormes Suchtpotenzial, aus dem sich der neue Trend des sogenannten Binge-Watchings, also alle Folgen am Stück schauen, entwickelt hat.

Wer mit Homeland Gefallen an der Serienunterhaltung gefunden hat, findet aktuell jede Menge andere Erfolgsreihen mit hohem Spannungsfaktor. Homeland ist eine der Dramaserien bei maxdome, auch empfehlenswert sind zum Beispiel der Überraschungshit The Walking Dead und insbesondere die Serie The Americans: Die Story über russische Spione, die als Amerikaner getarnt in den USA der 80er Jahre leben, folgt einem ähnlichen Konzept wie die ersten beiden Staffeln von Homeland.

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3 comments

  1. In Letzter Zeit wurde Berlin immer wieder als Kulisse für Filme genutzt, woran wird das wohl liegen;-)

  2. Franz Bulldogge

    Ich habe die Staffel letztes Wochenende zu Ende gesehen. Schön zu sehen, dass eine hochwertige Serie in Berlin dreht, das hat Spaß gemacht. Am unfertigen BER wurde ebenfalls gedreht!

    Trotzdem ist es immer wieder schade, dass deutsche Produktionen nicht das Niveau erreichen. Ein kleines Land, wie Dänemark schafft das (‚Borgen‘,’Die Brücke‘).

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