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Check: das Startup Eatfirst – Online Restaurant

Wir haben das neue Startup Eatfirst unter die Lupe genommen, welches der zeit in London und Berlin -, nach einem Relaunch im Sommer 2015 – am Start ist. Es versteht sich als ein selbständiges gehobenes Online-Restaurant, in Gegensatz zu den anderen „Online“-Lieferdiensten, welche auf vorhandene Restaurants zurückgreifen. Aktuell kann am gleichen Tage bis 17 Uhr für das jeweilige Abendessen bestellt werden, Auslieferung erfolgt dann zwischen 18 – 22 Uhr. Zur Auswahl stehen zahlreiche täglich wechselnde Gerichte, sogar an zusätzliche Beilagen und Desserts  wurde gedacht.

Ein Novum sind wohl die verfügbaren Kindergerichte. Preislich bewegen sich die Mahlzeiten zwischen 4,95 – 14,95 Euro, dafür bekommt man einiges geboten und lautet Eigenaussage sind: „ausgebildete Spitzenköche aus der Gastronomie dabei, welche alles frisch zu bereiten. Um Frische, Nährstoffe und Geschmack zu erhalten, werden die Gerichte gekühlt geliefert.“ Zu Hause wird es dann in wenigen Minuten erhitzt, im Gegensatz zum Essen was sonst warm ausgeliefert wird aber nicht immer warm und genussvoll ankommt. Soweit die Theorie, kommen wir zum Praxistest.

Der Bestellprozess

Bestellt wird aktuell nur über die App, zukünftig soll es auch direkt über die Website gehen. Wir konnten die App aus dem Appstore (Google) problemlos herunterladen. Und haben sogleich zwei Gerichte ausgewählt, 1 x Alabama Pulled Pork und 1 x Grünes Thai-Hühnchen-Curry, beide Gerichte haben jeweils 7,95 Euro gekostet, hinzukommen dann noch 1,95 Liefergebühr, was in Ordnung geht. Um den Bestellprozess abzuschließen, muss gerade beim ersten Mal, die Adresse und Kreditkarte oder EC-Karte(Bankverbindung) hinterlegt werden sowie die Kontaktdaten wie Name, Emailadresse und Handynr. Bei der Lokalisierung unserer Adresse mittels Karte hatten wir ein paar Schwierigkeiten, weil auch die PLZ nicht übernommen wurde, dafür war die Hausnr zweimal drin. Dann noch die Angabe eines frei verfügbaren halbstündigen Zeitfensters zwischen 18 – 22 Uhr, wir haben uns für 19:00-19:30 Uhr entschieden.

Die Anlieferung

Um 17:15 Uhr erhalten wir die erste Nachricht – eine automatisierte erstellte SMS mit der Bestätigung der Anlieferung unter Angabe der Bestellnr und des Zeitfensters. Um 18:13 Uhr kommt die zweite SMS, da der Fahrer unterwegs ist und um 18:48 Uhr die letzte SMS, das der Fahrer angekommen ist und gleich klingeln wird – tatsächlich stand der Auslieferer sogleich von der Tür. Sehr freundlich überreichte er die Tüte und wir gaben ein bisschen Trinkgeld, bezahlt hatten wir ja schon.

Das Essen

Das Essen ist sauber und frisch aussehend in Bambus-Schalen verpackt angekommen inkl. Anleitung – in Form von Polaroids – wie die Zubereitung von statten geht. Nach ein paar Minuten Mikrowelle war es endlich soweit, der Essgenuss konnte erfolgen. Das Alabama Pulled Pork war sehr lecker und kann unter gehobene Kost verbucht werden, das Thai-Hühnchen-Curry hat uns nicht so ganz überzeugt, es fehlte irgendwie die Würze.

Eatfirst - Essens-Fertigstellung
Eatfirst – Essens-Fertigstellung

Eatfirst – Fazit

Die Idee eines Online-Restaurant wie Eatfirst finden wir sehr gut, was mit einer Frische-Garantie daherkommt. Die wirkliche ansehnliche und hochwertige Auswahl und die Preise gehend durchweg in Ordnung. Der Essensgenuss war sehr gut bis gut und es ist gut zu wissen was drin ist, im Bestellprozess und auf der Anleitung bei der Anlieferung sind alle Zutaten vollständig aufgelistet. Was leider noch stört, ist die unausgereifte App (bei uns die Android-App), welche wohl noch an ein paar Kinderkrankheiten leidet, welche aber behoben werden können. Für die Zukunft wäre es gut, wenn auch über die Website (geplant) bestellt werden könnte, Mittagessen möglich wäre und auch per Paypal (geplant) bezahlt werden könnte. Dann steht einem Ess-Genuss nichts mehr im Wege.

gefundene Fehler der Eatfirst-App (Android/Google-Version) in der Bestellübersicht-Anzeige:

  • doppelte sichtbare Einträge (Gesamtpreis war korrekt)
  • Rechtschreibfehler
  • in der Adresse wird Hausnr wird doppelt angezeigt, PLZ fehlt
  • Telefonnr wird mit Ländervorwahl benötigt, sonst Fehler
  • manchmal sind Angaben in Englisch wie das Datum „16th“ -> komplettes Datum wäre besser, daher 16.11.2015

Link: eatfirst.de

About waldnase

Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der Metropole Deutschlands.

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5 comments

  1. Grundsätzlich ist es der richtige Weg, Essen fertig zubereitet aber kalt auszuliefern. Leider kann man nicht alles kurz in der Mikrowelle erhitzen. Ich stelle mir gerade ein Steak vor, auf den Punkt gebraten, und danach wieder aufgewärmt. Das dürfte das wohl in die Hose gehen.

  2. Schade, dass alles noch per App funktioniert und nicht direkt über eine Website. Auch wäre der Dienst etwas für die Mittagszeit im Büro.

  3. Sehr gute Idee!
    besonders in kalten Tagen sehr empfehlenswert.

    Ansonsten wird es sicherlich noch ausreifen und es werden noch mehr Gesunde Supplements von Eatfirs kommen.

  4. Ich habe es auch schon ausprobiert, war aber nicht so ganz begeistert. Die Gerichte sind schon ziemlich speziell 😉 Mein aktueller Favorit: Deliveroo. Aktuell bieten die auch einen 10 EUR Gutscheincode: „MAMPF“. Damit lohnt sich das ausprobieren auf jeden Fall mal.

  5. Tolle Idee!
    Ich hoffe es kommt auch in andere Städte Deutschlands. Ich bin immer auf der suche nach Diensten die mir das Leben erleichtern 😉

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