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Einfach und Lecker zu Hause futtern

Ab und zu hat jeder mal Hunger, entweder geht man schick was Essen oder lässt sich was liefern zumeist Fast Food. Es gibt auch was dazwischen – die Selbstkochvariante, zumeist auch von guter Qualität und preiswert. Aber seien wir ehrlich wie oft machen wir das heutzutage noch, alleine kochen und die Organisation der relevanten Zutaten sowie die passende Kochanleitung dazu parat haben? Dafür gibt es jetzt u.a. „Home eat Home“ – leckeres Essen zum selbstzubereiten, die portionierten Zutaten für die Mahlzeiten müssen allerdings abholt werden und können dann in kurzer Zeit verarbeitet, was aber definitiv ein Genuss sein kann.

Home-eat-Home Auswahl Gericht
Home-eat-Home Auswahl Gericht

Ablauf:

  • gewünschte Mahlzeit auswählen aus drei Gerichten, eine Kochtasche enthält entweder eine oder zwei Mahlzeiten, Preis jeweils zwischen 6-7 Euro pro Mahlzeit/Person, die Gerichte wechseln wöchentlich
  • Abholstation per Google Maps – Karte auswählen (schauen wo verfügbar, aktuell verfügbar im Bereich des inneren S-Bahn Ringes), dann wird das gewünschte Gericht bzw. die Kochtasche reserviert bis zum Ende des Tages
  • zur Abholstation gehen, den dort vorhandenen Code u.a. im Webinterface / in der APP bei der Reservierung eingeben, Tür geht auf und Essen kann rausgenommen werden
  • nach Hause gehen und Essen zubereiten, Dauer ca. 20-30 Minuten
  • Essen dann geniessen

Wir haben uns für die veganen Dinkelravioli mit Spinat-Tofu-Fülling entschieden (mit Balsamico-Birno und Lolio Bionda Salat) und es scheint beliebt gewesen zu sein, da wir ein paar Meter weiterlaufen mussten, da unsere nächstgelegene Ladestation schon leergefegt war (wir hatten aber auch zwei Kochtüten). Vor Ort an der Abholstation wartete dann ein riesengroßer Kühlschrank. Und die Kochtaschen sind nicht gerade klein;o) Zurück in der heimischen Küche – wurde alles ausgepackt (siehe Bild), siehe da – alles sehr übersichtlich  und sauber verpackt. Hilfreich ist die vorbildliche Anleitung (zweiseitig) mit den ganzen Zutaten und der Vorgehensweise. Wie angegeben, war alles in ca. 20 Minuten fertig.

Nun zum Höhepunkt, das Essen war super lecker, sehr feine und schmackhaft gefüllte Dinkelravioli. Der Salat war fast schon ein bisschen zu viel und ein kleines Manko – die Birne war innen etwas hölzern, was man so von außen nicht erkennen konnte. Fazit: Wer ungern selbst alles zusammen kaufen und auch nicht teuer in Restaurants verweilen möchte, hat mit Home eat Home eine echte Alternative für eine vollwertige Mahlzeit. Alle relevanten Zutaten sind frisch onboard, mittels guter Kochanteilung und mit einem geringen Zeitaufwand ist es schnell fertig für den Genuss. Und preislich ist auch alles im grünen Bereich. Insgesamt ein empfehlenswertes Gastro-Startup, mehr davon!

Link: home-eat-home

About waldnase

Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der spannendsten Metropole Deutschlands.

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10 comments

  1. Köln Schlüsseldienst

    Das ist eine echt gute Idee, sehe das gerade zum ersten mal, wirklich sehr gut.
    Würde ich nicht so weit weg von Berlin wohnen würde ich das auch direkt machen, hier in Köln gibt es so etwas leider nicht.

    Grüße

  2. Das klingt gut. Die Zutaten sind frisch und mit wenig Aufwand, kann man ganz leicht sein Essen zubereiten. Und man weiß was drin ist. Werde ich mal testen.

  3. Sebastian Herdling

    Bei uns vor Ort gibt es einen Grillfleischautomaten direkt vom Metzger. So kann man auch mal Sonntag Abends spontan grillen! Ich finde solche Aktionen super. Mir gefällt hier das Konzept, seine Mahlzeit selbst frisch zubereiten zu können. Wird bei Gelegenheit mal angetzestet 😉

  4. Was es nicht alles gibt. 🙂 Ich habe gerade zum ersten Mal von sowas gehört bzw. gelesen. Die Idee könnte mir gefallen. Aber hier in Düsseldorf, habe ich noch nicht gehört, dass wir so einen Dienst haben. Aber auf jeden Fall hat das etwas. Das Menü to Go quasi. 🙂
    Grüße

  5. Das klingt ja gut ist ist auch sehr praktisch und noch gesund. Gerade für Junggesellen, die doch mal was kochen möchten aber vorher nicht 2 Stunden über den Markt laufen möchten um ein zu kaufen, ideal!

  6. Das ist doch mal eine echt geniale Idee. Fast so gut wie die Kartoffel beschreiben lassen, die man sich dann zuschicken lassen kann ;-). Dazu ist es auch noch gesund und ziemlich praktisch für diejenigen, die sich nichts kochen möchten.

  7. Klasse (Geschäfts)idee! Die gebrachte Pizza schmeckt nur einmal im Monat richtig gut und bei der Gerichtauswahl im Kochbuch sinkt der Appetit meistens, wenn man nach dem schmackhaften Bild die ellenlange Zutatenleiste entdeckt. Und landet dann oft wieder bei der wöchentlichen Pizza, die dann auch nicht mehr so lecker ist… Ich würde sagen Home eat Home hat das Zeug diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Werden wir in Kürze mal antesten, mit unserem neuen Induktionstopfset sind wir grade eh ziemlich motiviert was das Kochen angeht… 😉

  8. Wow, hätte nicht gedacht, dass es sowas gibt. Muss ich auch mal ausprobieren!

  9. Ist kochen den wirklich so schwer? Gemüse kann man im Kühlschrank recht gut lagern, und der Kühlschrank im Bild war schon nicht schlecht. Ich finde das selbst gemachte Essen schmeckt viel besser. Aber es gibt ja zum Glück auch andersdenkende.

    Ich muss allerdings zugeben das ich Ravioli nicht selbst zubereite. Das ist auch mir zu viel Arbeit.

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