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U-Bhf Brandenburger Tor

Ziemlich zentral aber wenig von den Einheimischen und den Touristen beachtet, gemeint ist der U-Bhf Brandenburger Tor. Was aktuell dem Zustand geschuldet ist, dass auf diesem U-Bahnabschnitt nur eine Stummellinie mit 3 Stationen in Betrieb ist und auf den Namen U55 hört. Der Anschluss an die reguläre U5 ab Alexanderplatz ist frühestens 2017 vorgesehen bzw. realisierbar.

Widmen wir uns wieder dem eigentlichen Gebäude, dem U-Bahnhof Brandenburger Tor, dieser ist in seiner Umsetzung sehr schön anzusehen. Der U-Bahnhof ist relativ tief gelegen im Vergleich zu den anderen U-Bahnhöfen in Berlin, was wohl mit der nahen S-Bahn zu tun hat. Auf dem Weg nach unten begegnen uns berühmte Sprüche, getätigt an diesem historischen Orte. Unten angekommen säumen schwarze Platten die Wand erleuchtet im weißen Lichte, zwischen drin an den Wänden, eine Art Ausstellung dieses historischen Ortes. Dargestellt sind jeweils verschiedene Zeitabschnitte im Leben des Brandenburger Tor’s. Kurzer Abriss in der Geschichte – Errichtet als Zolltor und Erbauung in der heutigen Form im Jahre 1791. Privileg – der Mittelgang war zum Ende des 1. Weltkrieges dem Adel und Privilegierten vorbehalten. Im 2. Weltkrieg stark beschädigt und befand sich nun am Rande der Sektorengrenze, was 1961 dazu führte, das unmittelbar dort die Berliner Mauer entlang führen musste und die DDR-Bürger keinen Zutritt mehr hatten. Und 1989 folgte dann endlich der Mauerfall … –

Dies und viel mehr lässt sich gut von Bildern und Begleittexten an den Wänden dieses U-Bahnhofes entnehmen. Bis dato sieht alles noch sehr sauber aus, auch die U-Bahnwaggons leuchten in einem ungewohnt sauberen gelb. Einfach mal selbst vorbei schauen, anbei unsere visuellen Eindrücke.

About waldnase

Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der spannendsten Metropole Deutschlands.

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