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Wohnungssuche in Berlin – ein paar Tipps

Zum Glück lernt der Mensch (meist) aus seinen Fehlern und deshalb wird in der Bundeshauptstadt einem potenziellen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt bereits vorgebeugt. Die Frage ist, ob der Einsatz womöglich schon zu spät kommt und in einigen Jahren auch bei uns Münchener Verhältnisse vorherrschen!

Das Wahrzeichens Berlins
Das Wahrzeichens Berlins

Wohnraum in Berlin an den richtigen Stellen

In Berlin-Mitte und den Villengegenden begegnen uns schicke Townhouses und brandneue Lofts für die besser situierten Bürger der größten und wichtigsten Stadt der Bundesrepublik. Doch auch der erschwingliche Wohnraum nimmt angesichts des immer noch andauernden Baubooms zu. Jeden nur erdenklichen Wohnraum in sämtlichen Stadtteilen findet man heutzutage ganz leicht auf Internetseiten wie www.immowelt.de. Hier wird auch deutlich, dass die Miet- beziehungsweise Kaufpreise in Berlin noch immer niedriger als in München, Frankfurt oder Hamburg ausfallen. Doch wer wirklich mit einem Wohnungswechsel oder einem Immobilienkauf für das Sicherheitsdepot liebäugelt, sollte sich vielleicht besser beeilen. Das Gros der Branchenexperten ist sich nämlich sicher, dass auch die Bundeshauptstadt in absehbarer Zeit an einem Unterangebot des bezahlbaren Wohnraums kranken wird. Das Problem: Die belebten Metropolregionen sind in Deutschland gerade heillos überlaufen, während auf dem Land immer häufiger Leerstände beobachtet werden können. Diesem Andrang können die Städte trotz neuer Bauprojekte und Wohnkonzepte nur bedingt begegnen. So steigen die Mieten in Szenestadtteilen wie dem Prenzlauer Berg in den vergangenen Jahren merklich!

Letzte Rettung Speckgürtel

Die Vorstadt und das direkte Umland, also der Speckgürtel einer Stadt, bilden den letzten Rückzugsort für junge Familien, die zwar eine schöne, ruhige Wohnlage mit sehr guten Verkehrsanbindungen suchen, dafür aber nicht jeden Betrag zahlen wollen oder können. Doch auch hier wird es langsam aber sicher eng. Die Konsequenz: Junge Familien ziehen zum Teil wieder zurück in den ländlichen Raum. Hier reicht das Geld, mit dem man in München oder Hamburg derzeit gerade einmal eine Dreizimmerwohnung erstehen kann, für ein ganzes Haus inklusive Garage!

Bild: © John Foxx/Stockbyte/Thinkstock

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  1. Ich bin letzten Monat, zum studieren, von Berlin nach Hamburg gezogen und war mehr oder weniger überrascht wie viel man dort im Normalfall für eine Einzimmerwohnung bezahlen muss.
    Meine finanzielle Lage als Student ohne reiche Eltern lässt das Wohnen in der Nähe der Universität kaum zu. Man muss schon sehr lange suchen, bis man eine bezahl- und annehmbare Wohnung gefunden hat. Im Vergleich zu Berlin auf jeden Fall merklich teurer, aber Schnäppchen gibt es auch in Hamburg. Mit genügend Aufwand findet man die sogar. 😉

  2. Wohnen in Berlin ist ein Traum verglichen mit anderen Städten! Ich habe in Berlin super gewohnt, natürlich war die Suche auch nicht so einfach, aber in Wien zum Beispiel hat es mir viel mehr Schierigkeiten bereitet! Bin dann über provisionsfreies Wohnen und Facebook auf seg.at gestossen, die sind ganz gut. Privatvermieter haben mir hier schon manchmal Probleme gemacht, die vermieten Wohnungen, unglaublich.

  3. Der Wohnraum wird in der Tat knapp in den Großstädten. Deswegen sollte man sich genau überlegen wohin und ob es möglich ist wenn man umziehen möchte. Ein Umzug in die Hauptstadt ist momentan fast schon so schwierig wie ein Umzug nach München.

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