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Eine Hommage an die Kreativität: Berlins erster Kreativmarathon

Es war ein großes Abenteuer, 12 Amateure und Profis aus den Bereichen Film, Fotografie und Musik machten sich am 18. Juli auf die Suche nach dem Wesen der Inspiration. Ihr Ziel war es herauszufinden, was Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen inspiriert – und was letztendlich auch sie selbst jeden Tag aufs Neue zu kreativem Schaffen antreibt.

Sie fanden Antworten. Auf den Straßen von Berlin – dem deutschen Epizentrum der Kreativität – traf das Team auf Menschen, die ihre persönlichen Geschichten mit ihnen teilten. Was treibt Sebastian immer wieder durch die Straßen der Stadt? Es ist die vergängliche Natur von Street Art. Für Paul ist die Sportart Parkour ein Weg, immer wieder aufs neue die physischen Grenzen zu durchbrechen, die wir im Alltag längst nicht mehr bemerken. Thomas verwendet Worte, um Menschen zum Träumen zu bringen und hält ihre Träume mit seinen eigenen Worten fest. Für Daniel und Katja gibt es keine Alternative zum Tanzen – ihr Beruf ist ihre Leidenschaft und sie nutzen die Bewegung, um dies auszudrücken. Und Alessandro? Er erzählt Geschichten mit seinem Tanz und findet seine Inspiration in Musik, Tönen und Lächeln … viel Lächeln.

Hommage an die Leidenschaft

Der vorliegende Film ist das Resultat eines 12-stündigen Kreativmarathons: Während unsere Filmer und Fotografen in den Straßen von Berlin die Bilder und Geschichten einfingen, schuf die Komponistin Anna Eichenauer die Musik für das audiovisuelle Werk. Das Ergebnis dient der Unterstützung der Filmarche, Europas erster selbstorganisierter Filmschule. Die gemeinnützige Organisation hilft Filmbegeisterten, die es sich sonst nicht leisten könnten, ihre Passion zum Beruf zu machen. In diesem Sinne ist der Film vor allem eine Hommage an die Leidenschaft, die jedem kreativen Schaffen zugrunde liegt – eine Leidenschaft, die in jedem von uns steckt, die uns immer wieder aufs Neue packt und uns zu Leistungen antreibt, mit denen wir unser Leben und das Leben anderer ein bisschen bunter machen.

Kreative Köpfe gesucht!

Der 12-Stunden-Marathon in Berlin war der Auftakt zum diesjährigen Driven Creativity Award. Der paneuropäische Wettbewerb ist offen für Profis und Amateure aus den Bereichen Fotografie, Film, Musik und Animation und unterstützt den Gewinner unter anderem mit 5,000€ für sein nächstes kreatives Projekt. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 24. September – wir würden uns freuen, wenn du auf deiner Seite, z.B. mit dem vorliegenden Video, auf den Wettbewerb hinweisen kannst, damit möglichst viele kreative Köpfe von dem Wettbewerb erfahren. In jedem Fall hoffen wir, dass der Film dich inspiriert und das Ansehen so viel Freude bereitet, wie es unserem Team Freude gemacht hat, ihn zu produzieren.

Kreativmarathon Berlin 2012
Kreativmarathon Berlin 2012

Meinungen zum Event:

Steffen Hahmann, professioneller Filmemacher:

Als ehemaliges FilmArche-Mitglied war ich gespannt auf den Außenblick auf die Arche und neugierig, wer sich für ein Projekt wie dieses interessiert – in 12 Stunden einen Film zu drehen, der den Kern der Filmarche wiederspiegelt und den sie nutzen kann, um mehr Aufmerksamkeit für das gemeinnützige Projekt zu generieren. Es war spannend zu sehen, wie das Team den „Lärm“ sortiert und ein tolles Projekt geschaffen hat.

Antje Freitag, Filmstudentin:

Ich wollte herausfinden, ob völlig unterschiedliche Leute, die sich nicht kennen, innerhalb der kurzen Zeit ohne genaue Vorgaben etwas Vorzeigbares auf die Beine stellen können. Es hat funktioniert! Es gibt Momente, in denen man merkt, dass man die richtige Wahl getroffen hat und dieser Tag hat mir gezeigt, dass ich definitiv hinter der Kamera stehen will.

Nick Jaussi, Fotojournalist:

In 12 Stunden aus Nichts eine Idee zu entwickeln und diese auch umzusetzen war eine spannende Herausforderung. Die Teamarbeit hat mich als beruflichen Einzelgänger sehr inspiriert und motiviert, Wege zu suchen, wie ich künftig im Team kreativ sein kann. Außerdem war es super, wieder einmal Englisch zu sprechen!

Sebastian Leu, Amateurfotograf:

Danke für die einmalige Gelegenheit bei so etwas wie dem Creatathon mitzuwirken. Die Filmcrew Isenseven war eine klasse Hilfe und es war sehr spaßig!

Sandra Wittig, Multimedia-Redakteurin:

Erwartet habe ich eine kreative Herausforderung und ein letztendlich ungewöhnliches Experiment. Ich konnte mir ja kaum vorstellen, dass man mit so vielen sich erst noch fremden Individuen in der kurzen Zeit tatsächlich etwas schaffen kann, was am Ende in sich funktioniert und eine tolle Story und Atmosphäre transportiert. … Die verschiedenen Geschichten der einzelnen Gruppen waren für sich schon beeindruckend und jeweils schöne Parallelen in der Message zu erkennen, so dass das Endprodukt ebenfalls nur gut werden konnte.

Gebracht hat es mir im Endeffekt ganz viel Spaß und die Lust mehr solch kreativer kurzweiliger Projekte zu machen: In einem Team Ideen entwickeln, selber drehen, texten, schneiden, sich ausprobieren und weiterentwickeln… und andere mit den Geschichten zu berühren – und vielleicht sogar zu inspirieren.

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