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Vom Stadtbad zum STATTBad Wedding

Das STATTBAD (Wedding) hat einen spektakulären Sprung in das zweite Jahrhundert seiner Geschichte gewagt. In seiner ursprünglichen Form entworfen vom renommierten Architekten Ludwig Hoffman (Stadtbad Oderberger Straße), war es einst ein erholsamer Bade-Anlaufpunkt für die arbeitende Bevölkerung der Stadt (Einweihung 1907). Oft genug boten die zahlreichen Wannen des Bades die einzige Möglichkeit für ein wöchentliches Bad inmitten des sanitären Notstands der schnell wachsenden Berliner Metropole.

Nach zahlreichen Umbauten und nach der Schließung des eigentlichen Bades fand im Jahr 2009 die Umwandlung des Ortes statt: aus Stadtbad Wedding wurde das STATTBAD Wedding. Dort wo Frauen und Männer zu Beginn des letzten Jahrhunderts noch getrennt in zwei Hallen ihre Bahnen zogen, suchen sich heute Kreative aus aller Welt Raum für ihre faszinierenden Ideen mit Ihren Ateliers, Studios und wechselnden Events.

Das STATTBAD wurde am 1. Mai 2009 als Zentrum für zeitgenössische Kultur mit der Ausstellung No More Sugar for the Monkey wiedereröffnet. Bereits mit dieser ersten Veranstaltung stahl das STATTBAD den etablierten Teilnehmern des Berlin Gallery Weekend die Show. Seitdem haben über 20.000 Besucher die verschiedenen Ausstellungen, Festivals, Konzerte, Lesungen und Spezialveranstaltungen besucht. Siehe auch obige Videos welche Einblicke in die verschiedenen Veranstaltungen gewähren. Online ist das STATTBAD jederzeit per Homepage und Facebook erreichbar.

Screenshot - Stattmarkt im Stattbad Wedding
Screenshot – Stattmarkt im Stattbad Wedding

About waldnase

Komme aus der Provinz und seit 1999 Berliner! Mich interessiert hauptsächlich Geschichtliches und Kreatives aus der spannendsten Metropole Deutschlands.

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