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Aktion Karl-Marx-Straße: „Meinstein“ – Ein Denkmal für Neuköllner von Neuköllnern

Heute verdanken für diesen Kultur-Beitrag einer mail an info@inberlin.de von Barbara Lenz, Projektkoordinatorin des Meinstein-Teams. Meinstein ist ein partizipatorisches Kunstprojekt in Neukölln zur Neugestaltung des Platz der Stadt Hof. Wie vermutlich Ihr auch hatte ich davon vorher weder etwas von dieser Aktion noch vom Platz der Stadt Hof gehört und deshalb mal recherchiert bzw. meinen liegen Freund Google befragt:

Modell für die Neugestaltung des Platz der Stadt Hof in Neukölln, Karl-Marx-Straße

Meinstein gehört zur Aktion Karl-Marx-Straße bei der „die Akteure der Karl-Marx-Straße auf Initiative der Abteilung Bauwesen des Bezirksamtes Neukölln, Fachbereich Stadtplanung  gemeinsam die Zukunft des Neuköllner Geschäfts-, Verwaltungs- und Kulturzentrums gestalten.“

Diese Initiative gefällt mir sehr gut, paßt sie doch sehr gut zu dem was mir eine Besitzerin über ihre  zwei geerbten Mietshäusern in der Karl-Marx-Straße (auf Höhe Neuköllner Oper und Saalbau) erzählte: „Früher als Kinder haben wir hier gespielt und oft am Fenster die Leute auf der Straße und in den Geschäften beobachtet. Ich wünsche mir, dass die Karl-Marx-Straße wieder zur Hauptgeschäftsstraße mit vielen verschieden Geschäften für jeden Geschmack und Bedarf wird.“ Ich glaube, die Aktion Meinstein des Bezirksamtes dürfte in diese Richtung gehen.

3D-Bild für die Neugestaltung des Platz der Stadt Hof in Neukölln, Karl-Marx-Straße

Bei der Aktion Meinstein von Mitte März bis Mitte Mai 2011 wird die tunesisch-russische Künstlerin Nadia Kaabi-Linke in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro el:ch Landschaftsarchitekten den „Platz der Stadt Hof“ interaktiv mit Neuköllner Bürgern neu gestalten.

Interaktiv heißt dabei, dass mit der Mitmachtechnik in Form von zwei Workshop-Phasen gearbeitet wird. Im ersten Workshop (verschiedene Termin zur Auswahl) gestaltet jeder „Mitmacher“ seinen eigenen Neukölln-Stein. Im zweiten Workshop erfolgt dann die Planung zunächst mit Platzhalter-Steinen für die Verlegearbeit des mosaikartigen Pflasters.

Jetzt das Spannende: Am Mosaiktag im Mai können dann alle Mitgestalter und Steinbesitzer auf dem Platz ihren Stein mit dem Platzhalterstein austauschen. Das wird ein echtes Neuköllner Kiez- und Kulturfest. Ich freue mich schon drauf.

Bei weiteren Fragen stelle ich gerne den direkten Kontakt zu Barbara Lenz, Projektkoordinatorin her bzw. kann auch gerne die Pressemeldung weiterschicken.

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4 comments

  1. Tolle Idee, die Menschen, die dort leben, auch mit einzubeziehen. Man sollte öfters mal auf Künstler hören. Ich glaube, die Welt würde dann ein bisschen bunter werden.

  2. Christine Müller

    Lieber Andreas (ich verkneife mir hier den Kommentar zu deinem „dehnbaren“ Namensbild ;-),

    sage ich ja: Neukölln ist klasse! Und wir habe ich es in meinem Beitrag hier geschrieben http://blog.inberlin.de/2011/03/die-kultur-macherwm-von-neukoelln-vielfalt-heimat-innovation/ Bewegenden Grüße Christine

  3. Wirklich eine klasse Aktion.

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